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 Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf

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gaulois
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Beitrag 16 von 92
BeitragVerfasst am: 04 März 2012 20:56    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Damit kommen wir dann zum 04.08.2003 und zu den "schönen Aufnahmen." Zunächst einmal fährt der Zug vom Vortag noch mal über dieselben Abschnitte und richtet das Planum, das mit einer Kiesschicht abschließt, nun exakt aus.





Hier kann man sehen, wie das Teil funktioniert und wie das Gemisch aus Schotter, Kies und Erde unter den Schwellen weggefräst wird:





Dann kommt die absolute Überraschung für mich. Ein Kollege wusste von einem Kollegen von da, wo er früher gearbeitet hat, dass in Köln Eifeltor eine besondere Lok stand. Dieser Kollege hat dann den Lokführer gefragt, wo die denn hinfährt und es hieß: "Gustorf, Schotter bringen". Es handelt sich dabei um die erste Maschine von 20, die die Prignitzer Eisenbahn aus Griechenland zurückgebracht hat und die in Neustrelitz vollständig aufgearbeitet wurde. Wie mir der Lokführer einen Tag später berichtete, wurde dabei Wert darauf gelegt, dass alles original aufgebaut wurde, d. h. ohne die heutigen Möglichkeiten der Schalldämmung. Das wollte der Vorstand der Wormser Eisenbahnfreunde so haben. Aber seht selbst, was da ankommt:



Frisch lackiert und aufgearbeitet und dann zu einem staubigen Schotter-Einsatz! Rolling Eyes Aber was will man machen. Die Lok muss ihre Betriebsstoffe verdienen und mich als Fotografen hat es gefreut bis zu dem Moment, als sie ganz staubbedeckt war. Aber der Staub ging zum Glück leicht wieder ab. Hier noch ein paar Eindrücke von dem ersten Einsatz der 211 122-5 an diesem Tag. Doch das war nicht das letzte Mal, dass ich sie sah ...










Aber an den Anblick einer Lok, die bei oben stehenden Schranken über den Bahnübergang fährt, muss ich mich auch erst noch gewöhnen:



Weitere Fotos von diesem Tag in Kürze. Da geht noch was. Pardon, Da kommt noch was.




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Beitrag 17 von 92
BeitragVerfasst am: 04 März 2012 22:25    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Hier kommt von Norden der eine Zug. Dort wurde das Planum unterhalb der Schotterschicht, die dann aufgebracht wurde, erst noch mal begradigt. Am nächsten Tag habe ich dann den gleichen Zug wieder auf Film gebannt, wie er in dem jetzt vorhandenen Schotter arbeitet und die Schwellen mit der Stopfmaschine festigt. Da waren mehrere Arbeitsgänge nötig und am 04.08.2003 blieb der Zug unnötigerweise am Bahnübergang Wassermühle auch noch stecken. Damit war vielleicht auch einiges aus dem Plan geraten. Aber ich greife schon wieder vor...





Das hier sieht mir nach frischem Schotter aus, so habe ich es auch in Erinnerung.



Hier kommt von Süden der zweite Zug, nachdem die V200 mit dem Schotterzug weg war:







Und hier ist dann der Steckenbleiber auf dem Weg wieder nach Süden:



Nichts bewegt sich, was mag da passiert sein?







ich weiß nicht mehr, was es war, aber die Maschine stand da stundenlang.









Irgendwann später kurz vor Mitternacht war dann die Situation wohl bereinigt, sonst hätte diese Lok hier nicht stehen können:







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Beitrag 18 von 92
BeitragVerfasst am: 04 März 2012 23:23    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Am nächsten Tag hatten wir schon wieder Glück. Ich hatte meinem Kollegen berichtet, das die 221 da gewesen war und wir waren über Mittags dann in Gustorf. Erst mal haben wir nur den gelben Zug wieder im Norden gesehen, wo er weiter am Schotterbett optimierte. Wir wollten fast schon wieder ins Büro fahren, als sie dann doch noch kam.





Damals stand auch noch das alte Sperrsignal an der Rheinbraunstrecke.



Die Wartezeichen auch:



Und hier kann man sehen, warum der Einsatz für die neue Lackierung der 221 nicht so optimal war:









Noch ein schneller Schuss auf den anderen Zug, der da auf dem Seitengleis aus dem Weg geräumt worden war:



Spät in der Nacht war der nördliche Zug dann am Bahnübergang Christian-Kropp-Straße angekommen.







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Beitrag 19 von 92
BeitragVerfasst am: 04 März 2012 23:50    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

wieder tolle bilder, gerd.ich

was ist denn aus dem grasbewachsenen gleis 1 geworden, das für mich so aussieht, wie wenn es erst begrünt wurde als die umbaumassnahmen statt fanden ?




Anmerkung des Admin...Unser Mitglied Gerhard ist im Jahr 2016 von Uns gegangen. Wir werden sein Andenken hier in Unserem Forum bewahren

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gaulois
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Beitrag 20 von 92
BeitragVerfasst am: 05 März 2012 0:33    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Geri,
da greifst Du ein paar Jahre vor. Leonard war mit mir am Bahndamm, als sich die Bahn darum gekümmert hat. Ich berichtete seinerzeit im Rahmen meines Bahnrätsels davon. Ich hatte u. a. die Werkzeuge fotografiert. Damals ging ich davon aus, dass die Weichen nun endlich auch noch nachträglich ausgetauscht werden, weil das ja im Rahmen der Bauarbeiten 2003 noch nicht erfolgt war. Tatsächlich wurden die Weichen ausgebaut. Das Gleis 1 liegt zwar noch, kann aber nicht mehr befahren werden, abgesehen von dem Anschlussgleis für Rheinbraun ist Gustorf damit jetzt Haltepunkt.

Aber Unkraut wuchs da schon lange, denn es wurde ja allenfalls bei Zugkreuzungen genutzt und die kannte ich - abgesehen von denen bei den Bauarbeiten - nur aus den 80er Jahren.

Aber erst mal geht es hier weiter mit Bildern von der 221 bei Nacht und von innen und natürlich vom Gleisbau, also Schweißarbeiten etc. Da sind noch 4 Filme, die ich noch einscannen muss alleine aus dem Jahr 2003 und dann habe ich da noch Bilder, die scheinbar aus 2004 sind.

Vom Abbau der Signalanlagen habe ich noch Digitalfotos, die ich aber erst mal finden muss. Der Weichenausbau kam noch viel später, in 2009 oder 2008, da sind wir noch nicht...




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Beitrag 21 von 92
BeitragVerfasst am: 05 März 2012 1:11    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Also weiter mit 2003:

Ich weiß, es ist unglaublich, aber obwohl im Norden schon Schotter lag nach dem zweiten Arbeitsgang, kam anschließend erst noch mal Kies darüber und erst dann die letzte Lage Schotter. Hier ist also erst mal wieder Kies zu sehen. Auf die Gefahr hin, dass es den einen oder anderen langweilt, aber es gibt weitere Fotos von dem Gelben Zug, der den Schotter bearbeitet. Die hochgebogenen Gleise finde ich einfach zu faszinierend:









Wie gut, dass da ein Theodolit steht, sonst wäre den Bauarbeitern bestimmt nicht aufgefallen, dass da noch eine kleine Unebenheit im Gleis ist



Am Bahnübergang Nord wachte seinerzeit übrigens, auch abends, wenn es besonders langweilig wurde, ein Zwerg der Schwarzen Sippe zu Essen, der nur zum Geld verdienen hier die Security machte. Da ihm langweilig war, konnte man sich gut mit ihm unterhalten, wenn die anderen weg waren. Das war interessant. Mit dem Rad an dem ganzen Zeug vorbei über die Gleise zu kommen, war gar nicht so einfach:





Falls mal jemand einen Auftrag zu vergeben hat, hier ist die Anschrift:



Na, ob der Knick jetzt weggebügelt worden ist?





ein immer wieder unglaublicher Anblick, wie viel Kraftaufwand man dafür braucht und wie viel einfacher der immer noch schwere Bahnbau dadurch wird:



Ein paar Stunden später ist der Zug am Bahnübergang Christian-Kropp-Straße angekommen,



während am Bahnübergang Wassermühle die Zweiwegefahrzeuge weiter ackern



Ganz spät in der Nacht, kurz vor Mitternacht, habe ich dann im Gebüsch hinter dem Bahnübergang Wassermühle Lichter gesehen, die mich neugierig gemacht haben:



Mit Blitz sah man dann schon mehr. Und schon war ich in ein Gespräch mit dem Lokführer verwickelt, der da schon seit Stunden wartete, dass er endlich einen Fahrauftrag erhielt. Bis halb 2 blieb ich da, es kam kein Fahrauftrag. Aber wir wussten, wie wir uns die Zeit vertreiben konnten: Fotosession!









Wie gesagt, bis halb 2 blieb ich da und unterhielt mich mit den Lokführern über dies und jenes und auch über Modellbahn. Der nächste Tag war dann der, an dem es so richtig staubte, an dem Adrian von einem der Arbeiter gesagt bekam, er solle gut in der Schule aufpassen, damit er einen solchen Job später nicht machen müsse und an dem wir zum ersten Mal eine 221 von innen sahen!




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Beitrag 22 von 92
BeitragVerfasst am: 05 März 2012 2:48    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Hier kommt Ludmilla und leutet den Staubtag ein:





Allmählich nimmt der Unmut im Dorf zu, weil es nicht nur nachts ständig laut war, sondern weil es jetzt auch noch staubte wie sau. Das war das erste Mal, dass ich es gut fand, dass ich auf der Parallelstraße zur an der Bahn gelegenen Erlenstraße wohne und nicht direkt an der Bahn. Sonst wäre das ja schön gewesen, an der Bahn zu wohnen und alles mitzubekommen, aber das dann doch lieber nicht...
Anders als manche Hersteller von Modellbahnschotter, die besonders Wert darauf legen, dass ihr Material staubfrei sein soll, hat die große Bahn damit scheinbar kein Problem. Klar, der Staub weht ja vom Schotterbett weg.









Also das jeden Tag einatmen zu müssen, wäre auch nichts für mich





Aber bei dieser Behandlung ist das ja auch kein Wunder, dass es staubt:



Ich frag mich noch heute, was die da gemessen haben...



Hust, hust, hust ...





Man sieht hier deutlich, dass nicht nur der hellgraue, neue Schotter verarbeitet wurde, sondern dazwischen auch rote Steine zu finden waren. Welche Sorten das nun genau sind, weiß ich auch nicht, aber jedenfalls war auch der neue Schotter nicht artrein, nach der Mischung mit dem alten, aufbereiteten Schotter ohnehin nicht.



Und hier kommt schon wieder Nachschub, damit auch in der Nacht noch gestaubt werden kann



Also Adrian ist ja schon nicht klein (heute), aber hier sieht man, wie groß so eine Lok dann doch wirklich ist:



Wer es ganz genau wissen will, was es mit dem blauen Punkt auf den von der PEG gekauften und restaurierten Loks auf sich hat:



Und wir waren schon wieder fast auf dem Weg nach Hause, als ein freundlicher Lokführer uns fragte, ob wir denn schon oben gewesen wären, also in der Lok. Nein? Dann sollten wir doch mal mit dem Lokführer, der jetzt Dienstbeginn hat, reden, das wäre sicher kein Problem.







Der Blick aus der Lokführerperspektive:



Und der Sitz des "Copiloten":



Das gefiel mir. Übrigens waren an dem Tag noch mehr Fahrzeuge da, u. a. ein Schotterpflug:





Und am späten Abend hatte sich die V200 noch keinen Millimeter bewegt. Sah aber sehr fotogen aus:





Mehr, wenn Ihr mich wiederseht,
Ihr müsst unbedingt gucken, wie's weitergeht!




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Beitrag 23 von 92
BeitragVerfasst am: 06 März 2012 0:11    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Wir nähern uns so allmählich dem großen Finale.
Der nächste Tag ist der 08.08.2003. Es darf gestopft werden. Der Schotterpflug und die Stopfmaschine kommen so richtig zum Einsatz:













Exakt soll es schon sein:



Man sieht deutlich die unterschiedlichen Gesteinsarten im Schotter.



Hier kommt der Schotterpflug hinterher, um letzte Korrekturen an dem Schotter außerhalb der Schwellen vorzunehmen:



während sich die Stopfmaschine langsam dem Bü Christian-Kropp-Str. nähert:



Hier muss noch mal was neu in Form gebracht werden:



Aber ohne Staub geht das natürlich auch nicht:





Und in der Nacht halten diese Maschinen die Gustorfer auch noch mal wach:



denn leise geht Stopfen nicht und der Schotterpflug ist auch nicht wirklich leise.



Ich bin dann noch mal etwas näher an die Maschine herangegangen







Am nächsten Tag kam dann das große Feuerwerk! Aber dafür brauche ich noch ein paar Bilder, die eingescannt werden müssen. Moment also noch...




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Beitrag 24 von 92
BeitragVerfasst am: 06 März 2012 0:29    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Die folgenden Bilder wären gar nicht möglich gewesen, wenn ich für meine treue Revue SC3, die mich nach 21 Jahren doch im Stich gelassen hat, nicht kurzfristig noch eine gebrauchte Ricoh aus der Bucht gefischt hätte. Diese konnte auch 1/2000s, sonst wäre aus den Fotos vom Termitschweißen wohl nichts geworden. Aber erst mal ist wieder Tag und wir sehen, dass die alten Rollenkästen wieder eingebaut bzw. die defekten Kästen durch neue ersetzt werden, denn die Maschinen sind - trotz der leuchtenden Markierungsfarbe - z. T. recht rabiat mit den Signalanlagen und den Kästen umgegangen:



Damals wusste ich noch nicht, dass das auch nur noch ein Provisorium darstellte. Auf dem Bild oben ist der große Rollenkasten am Bahnübergang Wassermühle zu sehen. Dieser beschickt vom dort stehenden Fahrdienstleiter-Stellwerk aus die südlichen Ausfahrsignale des Bahnhofs sowie die südliche Weiche zwischen Gleis 1 und 2.



Der hier war jedenfalls ziemlich verbogen:



Kabelkanäle gab es natürlich auch schon vor Einführung der KS-Signale, aber wohl nur für die Versorgung der Lichtmasten, für die Lautsprecherdurchsage, das Telefon am Bahnhof, die Fernbedienung der Bahnsteigschranke etc.



Hier an der ehemaligen Ladestraße sind jedenfalls die Rollenkästen und -halter noch soweit ok, nur im südlicher gelegenen Bereich am Bahnübergang Wassermühle hatten die Bagger und Radlader so viel Schotter und Kies aufgehäuft, dass sie die Rollenkästen einfach mit umgeholzt haben beim Arbeiten.



Am Abend beginnen - von Norden kommend - die Vorbereitungen für das große Schluss-Feuerwerk:





Hier werden bereits die Schienenköpfe passend zurechtgeflext:



Hier werden die Formen vorbereitet und weiter unten hingegen werden die Schienenstöße erst noch auf ausreichenden Abstand geschnitten, damit auch Platz für das Termit ist und etwas in die zu schweißende Stelle hinein fließen kann.



Hier wird noch geflext, warum auch immer (hat vielleicht was mit der Form zu tun? Ich weiß es nicht)







Dann werden die Termit-Ladungen in Stellung gebracht:



und nacheinander gezündet. Man kann dabei sehr schön den Verlauf sehen, wie die Termitladungen zünden und dann richtig heiß werden, wodurch dann der Stahl flüssig wird. Die Zündung hat immer die zwei charakteristischen Flammen über dem Termit-Eimer:











Aus der Form quillt dann noch der kochende Stahl über, der dann abgeschlagen werden muss, so gut es geht. Den Rest besorgt dann wieder die Flex:











Dabei wird immer paarweise gearbeitet, da praktischerweise die Schienenstöße so gelegt sind, dass sie immer direkt gegenüber zueinander liegen

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Zuletzt bearbeitet von gaulois am 06 März 2012 1:36, insgesamt 3-mal bearbeitet

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Beitrag 25 von 92
BeitragVerfasst am: 06 März 2012 1:23    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Hier wird jetzt an der Nahtstelle noch der Schienenkopf plan geschliffen:



Und weil's so schön war, nochmal, nur ein paar Meter weiter: Vorne zündet gerade, hinten brennt schon lichterloh

#







Ich hätte mir das nächtelang ansehen können...

Ein paar Fotos - vermutlich von einem der nächsten Tage - hätte ich da noch, die das Labor merkwürdigerweise auf 2004 datiert hat, weil wir im Anschluss nach Schottland gefahren sind und da der erste Teil der Urlaubsfotos drauf ist. Wie das kommt und warum da kein Film zwischen war, weiß ich auch nicht, vielleicht kommt der Film aus der anderen, kleinen Kamera, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls sind da noch ein paar blaue Loks und merkwürdige Waggons für den Abraum-Transport. Aber das mache ich an einem anderen Abend.




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Beitrag 26 von 92
BeitragVerfasst am: 06 März 2012 21:42    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Es muss am 26.08.2004, oder ggf. ein oder zwei Tage früher gewesen sein, als ich folgende Aufnahmen gemacht habe. Die Datierung rührt daher, dass ich kurz vorher mit einem Pfadfindertrupp aus England zurück gekommen bin und am 29.08.2004 nach Schottland gefahren bin.

Wie man sieht, sind immer noch Bahnbauarbeiten im Gange, wobei ich heute nicht mehr genau weiß, wo. Aber es müsste ja irgendwo an der Strecke gewesen sein. Der Bahnhof Gustorf selbst und die Strecke nach Norden waren zu der Zeit fertig. Wobei man sagen muss, dass die Arbeiten 2003 zwar von Norden her nach Süden durchgeführt wurden, die Bauabschnitte aber stückweise nach Norden hin der Strecke folgten, also entgegen der jeweiligen Arbeitsrichtung. Jedenfalls war Gustorf in diesen paar Tagen Ausgangspunkt für Materialzüge, da ja im Bereich der abgebauten Gleise reichlich Lagerfläche vorhanden war.



Am nächsten Tag machte ich dann noch folgende Aufnahmen:





Bei den Arbeiten wurden jedenfalls einige der Reste von den Bauarbeiten aus dem Jahr zuvor mit weggeräumt. Damit meine ich Betonschwellen, Gleisstücke, die irgendwo herausgeschnitten worden waren, etc.



Das Schild mitten im ehemaligen Gleisfeld stand damals noch, fiel aber, soweit ich mich erinnern kann, kurze Zeit später schon einem Baggermanöver zum Opfer.





Wie man hier sehen kann, hatte der Besitzer des Bahnhofs zwischenzeitlich das Areal hinter dem Güterschuppen mit einem Blech-Zaun abgeschirmt, der aber relativ schnell dem Vandalismus anheim fiel. Ursprünglich war das mal frei zugänglicher Bahnsteig gewesen und man konnte ursprünglich hier auch von Seiten der Ladestraße aus direkt auf den Bahnsteig, ohne den offiziellen Zugang zum Bahnhofsgelände an der anderen Seite des EG nutzen zu müssen. Für alle Anwohner des südlichen Ortsteiles eine Ersparnis von mindestens einer Minute, was beim Erreichen der morgendlichen Pendlerzüge sicherlich für den einen oder anderen schon mal sehr wichtig geworden sein könnte:



Ich hatte schon gedacht, dass sich diese Lok verabschiedet hätte, aber sie war dann doch auch an diesem Tag noch da:















Die intensive Verwendung des Gleises 1, wo wohl schon länger auch diese Wagen standen, kann man am Bewuchs sehr gut erkennen:



Die ersten Kabelkanäle werden verlegt und dem Schüttbahnsteig sieht man auch an, dass er schon bessere Zeiten gesehen hat.







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Beitrag 27 von 92
BeitragVerfasst am: 06 März 2012 21:51    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Ein Jahr später, im Juni 2005 sah es hier immer noch recht friedlich aus und die Formsignale standen noch. Das hier sind die nördlichen Ausfahrsignale, zu denen auch noch eine Gruppe von Blocksignalen gehörte:



Das Hauptsignal vom Rheinbraun-Anschluss steht einsam auf der gegenüberliegenden Bahnseite:



Auch die südlichen Ausfahrgleise stehen noch:



Und so war es wohl auch noch am Weltjugendtag 2005, der in Kerpen stattfand und von dem aus am Ende zahlreiche Züge auch auf dieser Strecke in einem Takt von nur wenigen Minuten tausende Reisender in Richtung Düsseldorf brachten. U. a. auch ein paar Verwandte aus Kanada, die uns im Anschluss besuchten und die ich hier abholen durfte. Diese Fotos habe ich gerade nicht zur Hand, aber das eilt ja auch nicht. Jedenfalls hatten wir da nicht nur 628er, sondern auch LINT oder ähnliche Bauformen zu Besuch in Gustorf.

Die Paletten, die hier rumlagen waren von den Kabelkanälen. Es würden bald auch die ersten KS-Signale aufgestellt, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Auch nicht, dass demnächst alle Stellwerke verwaist sein würden, weil alles über das Zentralstellwerk in Duisburg laufen würde, wenn es denn lief. Ich fand die Kabelkanäle nur schon mal prinzipiell verdächtig.




Und dass später des öfteren mal der TFz-führer aussteigen und die Bü von Hand mittels Schlüssel bedienen musste, konnte damals auch keiner ahnen. Ich habe das auf einer Fahrt miterlebt, wo alle Bü zwischen Gustorf Bf und Grevenbroich Bf so von Hand geschaltet werden mussten. Leider hatte ich da keine Kamera dabei. Schade.




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Beitrag 28 von 92
BeitragVerfasst am: 16 März 2012 10:27    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo zusammen,
heute Morgen habe ich Leo im Nachbarort Frimmersdorf zur Schule gebracht. Auf dem Schulweg und auf dem Weg zurück habe ich ein paar Aufnahmen gemacht, die nicht direkt den Bahnhof Gustorf betreffen, aber irgendwie drumherum doch dazu gehören.

Da wäre einmal die Rheinbraun-Bahn, die wir auf dem Weg überqueren müssen, wenn wir nicht vor der Bahnschranke in Gustorf stehen wollen. Es gibt zwei Wege, die wir fahren könnten und dieser hier ist schöner und man unterquert die Erftbahn, überquert dafür aber die Rheinbraun-Bahn:



Kurz dahinter kommt man an dem Bogen vorbei:



Das ist der Rest vom ersten Kraftwerk Frimmersdorf und beherbergt heute mit angrenzenden Gebäuden die Ausbildungsstätte Frimmersdorf. Auf einer Anlage, die meine Region repräsentiert, dürfte so etwas nicht fehlen, es liegt auch direkt am Haltepunkt Frimmersdorf (Strecke Düsseldorf - Köln über Grevenbroich und Bergheim)

Ein kurzes Stückchen weiter überquert man die dampfende Erft. In Richtung RWE war das Licht leider nicht so schön, aber in Gegenrichtung war mir das ein Fotoposting wert:



Auf dem Rückweg bin ich an einem Stromverteiler-Häuschen vorbei gefahren, das ich schon lange mal fotografieren wollte. Seit ein paar Tagen wird an dem Ersatz gearbeitet und das war mir dieses Foto wert:



Dann noch ein Foto vom ehemaligen Grevenbroicher Gefängnis, das in den nächsten Tagen wohl auch abgerissen wird:



Das hier ist der sogenannte Dom an der Erft, unsere Dorfkirche:

Zum Nachbauen wohl etwas kompliziert und auch riesengroß (daher der Name), aber das gehört ja dazu. Die Spitze dieser Kirche kann man auf dem allerersten Foto in diesem Thread links hinter dem ersten Bahnhofsgebäude sehen).

Und hier bin ich zur Grundschule gegangen, so wie meine beiden älteren Kinder:

Das Gebäude steht heute leer, wäre aber ein prima Waschbeton-Projekt in 1/87, denn, wie meine Frau sagt: Was in 1:1 am hässlichsten aussieht, kommt im Modellbau besonders gut. Na ja...


Bereits gestern habe ich dieses Foto an der Strecke Mönchengladbach - Köln gemacht. Das ist im Broich, wie wir sagen, also im Wald, und liegt auf meinem Weg zur Arbeit, wenn ich mit dem Rad fahre:



Gepostet habe ich das Drumherum, weil es vielleicht zum Basteln einzelner Gebäude anregt, oder auch nicht.




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Beitrag 29 von 92
BeitragVerfasst am: 17 März 2012 22:56    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Als ich gestern Nachmittag von der Hambachbahn zurück kam, habe ich mir gedacht, ich könnte auch noch mal dokumentieren, wie es am Gustorfer Bahnhof heute aussieht, daher habe ich ein paar Fotos gemacht.

Auf dem Weg von Frimmersdorf nach Gustorf kommt hier ein 628 in Doppeltraktion an einem Rest alter Betonschwellen vorbei, die damals nicht verbaut wurden und die auch keiner abgeholt hat:



Hier stehen heute nur noch KS-Signale anstelle der guten alten Formsignale:



Vor einiger Zeit hatte ich ja gemutmaßt, dass neue Weichen eingebaut wurden. Hier sieht man aber das Ergebnis der damaligen Bautätigkeit um 2008 oder 2009 herum:



Damit ist Gleis 2 jetzt Gleis 1 sozusagen. Inzwischen kann man auch wieder das alte Bahnhofsgebäude sehen, das zwischendurch mal für ein paar Jahre mit Bretterzäunen bahnseitig versteckt worden war:



Wie man sieht, ist die funktionslos gewordene Schranke inzwischen vollständig entfernt, davon ist kein Rest mehr übrig. Dem neuen Haltepunkt, bei dem gelegentlich schon mal die Schutzscheiben fehlen, kann ich nicht so viel abgewinnen, das mag mit dem ungepflegten Zustand zusammenhängen:



Das hier hatte, auch als es alt und grau war, wesentlich mehr Charme:



Hier kommt schon der Gegenzug nach Köln:





Und neuerdings gibt es auch wieder Zugbegleiter!



Bahnrealität 2012:



Na ja, aus diesem Blickwinkel sieht es ja nicht ganz so abstoßend aus.



An der alten Ladestraße hat man vor einiger Zeit einen erheblichen teil der altehrwürdigen Pflastersteine entfernt und durch einen hässlichen Teer- und Verbundsteinparkplatz ersetzt:



Wie man sieht, lohnt sich der neue Parkplatz, denn immerhin steht ja mein Auto drauf.



Von hier aus sieht der alte Güterschuppen noch so halbwegs gut aus. Die Laderampe wurde schon vor 10 Jahren verändert und beherbergt heute einen Parkplatz und den Platz der Kinder, die da wohnen zum Spielen.



Von der Ladestraße ist ja zum Glück noch was da. Die alte Gleiswaage ist allerdings längst weg:



In der alten Wartehalle ist jetzt eine Dönerbude. Früher war darin ein Café.



Die neue Fassade ohne Eternitplatten und mit neuer Wärmedämmung steht dem Gebäude jedenfalls nicht so schlecht:



Wie man hier sehen kann, hätte der alte Parkplatz, der auch gepflastert ist, aber seit Jahren an den Schlaglöchern nicht repariert wurde, wahrscheinlich auch weiterhin völlig ausgereicht:



Mal im Ernst: Wer fährt in Gustorf mit dem Auto zum Bahnhof, um es da stehen zu lassen? Von dieser Seite macht der Güterschuppen noch den besten Eindruck:



Da stand früher nicht Kur-Bahnhof Gustorf, sondern Kultur-Bahnhof Gustorf drauf, aber das tut dem ja keinen Abbruch.
Vielleicht finde ich ja demnächst noch mal die Fotos vom Umbau der Signale.




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gaulois
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Beitrag 30 von 92
BeitragVerfasst am: 25 März 2012 14:44    Fotos aus alten Zeiten - Bahnhof Gustorf  Antworten mit Zitat Nach oben

Vom Bü Gustorf Nord kann man quasi bis zum Bahnhof durch sehen:



Für unseren Schotterkönig habe ich mir mal die Mühe gemacht, den Schotter, der damals noch hellgrau, staubig und frisch war, aber auch mit Altschotter und rotem Schotter durchmischt war, Detailfotos vom heutigen Zustand, also 9 1/2 Jahre nach der großen Bauaktion zu machen. Da sieht es so aus:





Heute sehen die Signale an der Strecke in Richtung Grevenbroich so aus, als wären sie schon immer da gewesen:



Das Bahnwärterhäuschen am Bü Christian-Kropp-Str. ist hingegen in einem sehr traurigen Zustand:



In der Nähe kann man am Bahndamm ein paar Achsenzähler erspähen:



Ich kenne allerdings niemanden, der so was auf der Modellbahn-Anlage hat. Ich selbst auch nicht. Auch dieses Signal, das das einzig verbliebene Anschlussgleis der Rheinbraun-Bahn überwacht (Früher waren da zwei Gleise und noch ein drittes mit einem Prellbock als kurzes Abstellgleis), ist inzwischen von der Vegetation integriert worden, was sich meiner Meinung nach sehr fotogen macht:



Warum Schutzweiche, Prellbock und Umfahrgleis heute weg sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Anscheinend gibt es keinen Bedarf mehr dafür. Aber neues Gleis scheint hier nicht verlegt worden zu sein, als die Betonschwellen hinein kamen. Wenn das hier ein Baujahr sein soll, dann haben die aber recht altes Gleis am Anschluss von Rheinbraun verlegt:



Wie man sieht, ist hier nur noch ein Gleis, wo früher zwei waren. Aber ein Stück von der Weiche ist noch da:



Und man kann im Boden noch erkennen, wo die Schwellen früher gelegen haben.



Übrigens scheint hier die Eigentumslage der Grundstücke recht ungeklärt zu sein. Bei meinem Spaziergang am Bahndamm traf ich zwei Leute, die sich um einen dringend erforderlichen Baumschnitt kümmerten und zwar Anwohner der Straße. Dass 200m weiter städtische Mitarbeiter gerade dasselbe taten, habe ich ihnen nicht verraten. Ich erfuhr allerdings, dass sich die Anwohner hier, seitdem das Gelände von Bahn, Rheinbraun und Stadt links liegen gelassen wurde, selbst darum gekümmert haben, dass hier nicht alles mit Brombeerhecken zu wuchert. Mit der Folge, dass der Stellwerksbeamte, als es ihn noch gab, die Bahnpolizei auf den Plan rief. Die waren dann wohl auch da, konnten aber im Bahngewirr auch die Frage, wem denn nun eigentlich diese Seite des Bahndammes gehört, nicht beantworten. Der Anwohner hat dann schlicht erklärt, dann sei das jetzt sein Grundstück und sie möchten bitte gehen, was sie wohl mit einem Lächeln getan haben. Soviel zur Bahn AG!

Von da hat man jedenfalls dann auch einen schönen Ausblick auf das alte Bahnhofsgebäude und die Anlagen gehabt:







Auf dieser Seite geht es dann in den Tagebau und zu RWE:



Auf dem verbliebenen Gleis 2 (Gleis 1 ist ja auch nur noch ein totes Stück Eisen) fahren die 628er. Zugkreuzungen in Gustorf sind damit passé.



Nicht schön, aber es gibt ihn immerhin noch: Den Haltepunkt.



Und wenn man Glück hat - ich erinnere mich daran, dass an dem Tag der 628 nach Grevenbroich hinter dem Bü halten musste und erst kurz später weiter fuhr - dann öffnet sich auch mal die Technik für einen Blick hinein:



Ganz offenbar gab es (mal wieder) eine Störung in der Elektronik.



Aber wo?



Wahrscheinlich hinter dem Häuschen, denn dahin verschwanden die beiden Bahnarbeiter.



Etwas weiter nördlich, am Bü Nord funktioniert aber offenbar alles ganz gut:







Zugegeben, das war nicht zur selben Zeit. Hier sieht man übrigens Häuser der Erftsiedlungsgenossenschaft, die in den 60er Jahren maßgeblich für RWE- und Rheinbraun- Mitarbeiter gebaut wurden:



Hier kommt der Gegenzug aus Grevenbroich



und unterquert die A 540



Und dieser hier fährt wieder in Richtung Grevenbroich:



Von Ferne aus betrachtet stellt sich das ganze so dar:









und wieder von Nahem:



Zu was ein Tele doch alles fähig ist.



So, das war's erst mal, demnächst geht es mal weiter mit Kabelarbeiten in Grevenbroich und dem Gleisumfeld des Grevenbroicher Bf, wo sich zwei Strecken treffen, die nach Gustorf bzw. Neuss und die nach Mönchengladbach bzw. Köln.




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Zuletzt bearbeitet von gaulois am 21 Feb 2021 17:20, insgesamt 2-mal bearbeitet

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