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 St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966

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gaulois
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Beitrag 1 von 38
BeitragVerfasst am: 10 Jun 2016 16:25    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo zusammen,
das hier ist nur ein kleines Diorama, das ich in den letzten Tagen gebaut habe, denn meine Eltern feiern in wenigen Tagen ihren 50. Hochzeitsrag und ich brauchte eine Idee...

Die kleine Kapelle, die dem Heiligen Eligius geweiht ist, steht in Schlausenbach und vor 50 Jahren fand dort eine Doppelhochzeit statt, meine Mutter und eine ihrer Schwestern heirateten dort kirchlich. Anschließend ging es in die gegenüberliegende Kneipe, um im Saal zu feiern. Als die Brautpaare die Kapelle verließen, spielte man auf der gegenüberliegenden Seite aus der Jukebox "Ganz in Weiß" von Roy Black. Das war die Geschichte, an die ich mich erinnerte, wie ich sie gehört habe und da ich im Malen nicht so gut bin, habe ich mir gedacht, ich bau ein 3D-Bild, das dann auch das Lied spielen kann.

Hier mal die letzten 12 Tage im Zeitraffer:

Als erstes mal das Kirchengrundstück mit den zwei angrenzenden Straßen bauen:



Die Kapelle steht nämlich auf einem mit Stützmauern abgefangenen Grundstück, an dem die Hauptstraße vorbei führt und die Nebenstraße nach Auw, die heute nur noch ein Wirtschaftsweg ist. Die Stützmauern bestehen im Inneren aus mehreren Schichten von Raketenstäben. Unter der Kapelle ist quasi ein Keller, damit man von unten später hineingreifen kann, denn da sollen ja ein Lautsprecher und ein mp3-player rein. Die Elektrotechnik macht dann einer meiner Söhne in den nächsten Tagen.

Hier ist schon der Korpus der Kapelle zu sehen aus Buchensperrholz:



Die Apsis war etwas knifflig zu bauen, weil das Holz mit 4 mm schon ziemlich dick ist, irgendwo drauf müssen die Schieferplatten aber ja auch:



Wenn man sich so die Turmkonstruktion ansieht, mag man nicht glauben, dass daraus mal was wird...



Mit der richtigen Verkleidung wird es aber:



Vor dem nächsten Bild musste ich erst mal Gummibärchen kochen, denn das Dach klebt man mit Gummibärchenkleber ...



Die Unterkonstruktion für die Straße kommt als nächstes:



Mit Vogelsand, Farbe und Leim wird die Straße geteert, die kleine Treppe, die damals noch kein Geländer hatte (wäre heute nicht mehr zulässig), entsteht aus 4mm Buchensperrholz. Das zu Sägen war schon etwas nervenaufreibend. Der Weg zur Kapelle ist direkt auf das Sperrholz gemalt. Da kommt später ein Teil der Hochzeitsgesellschaft drauf, das sollte stabil und flach sein.



Der Zwischenstand vor sechs Tagen:



Die Stützmauer, die nicht aus Schiefer, sondern aus einem anderen, aber sehr unregelmäßigen Bruchstein besteht, entsteht aus 3mm Trittschalldämmung auf Styrodurbasis durch Gravieren mit dem Kugelschreiber (diesmal ohne Lineal und ohne exakte Linien):



Grau grundiert (für die Fugen) und dann mit dem Schwamm rotbraun übergewischt, sieht das schnell recht echt aus:



Die Treppe bestand 1966 noch aus hässlichem Sichtbeton und die Deckplatten der Stützmauer ebenfalls. Gerade kommt die Gesellschaft aus der Kapelle (das zweite Hochzeitspaar muss noch gebaut werden), sämtliche Figuren mussten komplett übermalt werden, damit sie dort reinpassen und natürlich hat jede Figur ein Pendant in der Familie:



Etwas fummelig, aber im Endeffekt akzeptabel, der Selbstbau-Hahn auf dem Selbstbau-Kreuz, alles gelötet einschließlich der auf dem Modellbau-Amboss gehämmerten Turmkegel aus Dosenblech:



Mit kurzem (!) Sommergras von Noch begrast, denn für diese Doppelhochzeit, die in dem 100 Seelen-Dorf sicherlich einmalig war, musste alles schön sein. Die Dachrinnen und das Fallrohr habe ich aus Alufolie geformt, das so klein hinzubekommen, wie es sein müssete ist nicht so einfach...:



Eigentlich gehören hier jetzt noch Koniferen an die obere Kante der Mauer, mal sehen... Wichtiger ist jetzt in den nächsten Tagen der Einbau der Musik, die mit 3 Watt die Atmosphäre schaffen soll, die den Erinnerungsfaktor an einen Tag vor 50 Jahren noch mal steigern sollte.

Bis es so weit war, habe ich gestern das zweite Brautpaar fertig gestellt, dem meine Oma in Richtung Kapellen-Ausgang weichen musste:



Adrian hat dann vor zwei Tagen die Technik fertiggestellt: Ein mp3-player, ein 3W-Verstärker, ein Spannungsregler, ein Lautsprecher und alles von einer 9V-Batterie betrieben. Mit Filzgleitern unter dem Diorama, die den Schall dann auch nach unten raus lassen, ist das ganze laut genug, dass man es präsentieren kann.

So sieht es von innen aus:



Gestern wollte ich dann das angrenzende Schulgrundstück, das auf dem Berg höher liegt und hinter der Kapelle auf der Turmseite angrenzt, bauen und dazu habe ich noch mal nach der Schule recherchiert. Dabei bin ich auf die Facebook-Seite von Schlausenbach gestoßen, auf der noch Bilder von der Rückseite der Kapelle und von der Schule aus gesehen, zu finden waren.

Da hat mich fast der Schlag getroffen. Ich war hunderte Male in dieser Kapelle und habe dort in den Ferien immer mittags die Glocken geläutet. In den 70er Jahren war es in den Herbstferien auch noch üblich, dass man abends den Rosenkranz betete (abends, da war es schon recht dunkel). Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass an der Wand, an der die Glockenseile hängen, kein Fenster ist und auch nicht an der Wand gegenüber der Eingangtür. Tatsächlich gibt es diese Fenster aber, das an der Turm-Wand liegt allerdings so hoch, dass man es nicht so richtig wahrnimmt, wenn man 10 Jahre alt ist...

Also musste ich mir noch was einfallen lassen, denn Aussägen von Fenstern ging nun nicht mehr und schon bald soll das Diorama ja überreicht werden.

Da habe ich mir mit Kartonpapier geholfen:



Das muss dann leider so reichen, ist aber ja ohnehin die Rückseite und das kleine Fenster am Turm ist dem Berg zugewandt, auf dem die Schule steht, da kommt noch eine hohe Stützmauer hin, wenn das nächste Puzzlestück gebaut wird (möchte ich jedenfalls machen), sodass man das wohl verkraften kann. Krumm und schief (noch krummer, noch schiefer) ausgesägte Fenster hätte ich jedenfalls nicht so gut gefunden. So hat auch schon die kleine Ausgabe der Kapelle ihre eigene Geschichte.

Wer mehr über das Vorbild wissen möchte: https://www.facebook.com/schlausenbach/

Auf die Gesichter beim Überreichen des Dioramas bin ich mal gespannt Smile




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Beitrag 2 von 38
BeitragVerfasst am: 11 Jun 2016 9:56    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

noch ein bisschen Hintergrundinformation:

Kulturhistorisch kann man einiges in und um Schlausenbach entdecken. Der Ort wird erstmals um das Jahr 1000 urkundlich erwähnt, also schon deutlich früher als mein Heimatbahnhof. Schlausenbach gehörte zum Territorium der ehemaligen Benediktiner-Abtei Prüm, die von Bertrada der Älteren, der Urgroßmutter Karls des Großen im Jahr 721 gestiftet wurde.

Die Abtei war eng verbunden mit der Familie der Karolinger und beherbergt die Sandalen Christi (als Kind habe ich die mal gesehen, aber als Sandalen hätte ich die Lederfragmente nicht wirklich erkannt). Ab 1576 unterlag die Abtei und damit die Region der Administration der Bischhöfe von Trier, wo im Dom das Gewand Christi aufbewahrt wird, der sogenannte heilige Rock.

Aufgrund seiner besonderen geografischen Lage in einem versteckten und einsamen Tal der Schneifel wurde Schlausenbach immer wieder für den Rückzug oder als Unterschlupf genutzt. Diese Lage verschont das Dorf auch im zweiten Weltkrieg vor der Zerstörung. Während der erbitterten Kampfhandlungen im Herbst und Winter 1944 ("Ardennenoffensive/Battle of the Bulge") fallen viele Dörfer in Eifel und Ardennen und werden förmlich bis auf ihre Grundmauern zerstört. Die Generation meiner Mutter (Jahrgang 1939) wurde seinerzeit - wie alle Kinder und auch ein Teil der Erwachsenen - nach St. Vith in Belgien evakuiert.

Das eroberte Schlausenbach diente den alliierten Truppen als Basislager. Im Gebäude der Alten Schule wurde eine Funkstation mit Lazarett eingerichtet. Schon früh aber wurde die Schule wieder ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben und so ist meine Mutter dort auch zur Schule gegangen.

Die zerstörten Bunkeranlagen und die von der Natur zurückeroberten Schützengräben und Verteidigungsbauwerke entlang der Westwall-Linie (Grenze zu Belgien) sind auch nach über 70 Jahren noch gut erkennbar. Als Kind habe ich mit meinen Cousins dort auch gespielt. In einem Waldgrundstück meiner Eltern am Schwarzen Mann, Munition gefunden, in einem anderen Waldgrundstück auf dem Heldenberg in Schlausenbach einen verrosteten Helm, im Garten unseres Hauses die Hülse von einem Bordgeschütz.

Als Kind bin ich auch zu Fuß von Schlausenbach nach Belgien gegangen, um unsere Verwandten dort zu besuchen. Die Generation meiner Eltern und Großeltern hingegen auch, um Kaffee, Tabak, Wein oder andere Dinge zu bekommen, die es in Deutschland zu diesem Zeitpunkt nicht oder nur zu erheblich höheren Preisen gab. Zahlreiche Familien haben sich so wirtschaftlich über Wasser halten können.




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Beitrag 3 von 38
BeitragVerfasst am: 11 Jun 2016 18:32    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd,
die Erinnerungen aus der "Guten Alten Zeit" sind wie ins Gedächtnis eingebrannt. Ich könnte auch einiges aus dieser "Alten Zeit" erzählen.




Gruß Alois
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Beitrag 4 von 38
BeitragVerfasst am: 12 Jun 2016 10:42    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Alois,
in der Tat, dabei bin ich schon die erste Generation, die gar nicht mehr dort gelebt hat...

Geschichten aus der "guten alten Zeit" höre ich auch immer wieder gern!

... da ich plane, die angrenzende Schule und die angrenzende Pension/Kneipe "Im kühlen Grunde" für später auch zu bauen, musste ich natürlich schon mal mit den Fundamenten anfangen, sonst stimmen später ja die Kanten nicht:



Die Feinarbeiten hieran haben aber ein wenig mehr Zeit als die am ersten Diorama. Was mir daran noch nicht gefiel, war, dass ich die Schall-Linsen im Turm nicht gemacht hatte, weil ich mir nicht sicher war, ob aus Holz oder aus Pappe. das habe ich noch nachgeholt, jetzt sieht es besser aus:



Mit der Frage, ob der Turm nicht doch noch verschiefert werden sollte, hadere ich noch. Die Form ist recht kompliziert und zu viel Material darauf könnte leicht den Gesamteindruck zerstören statt zu verbessern.




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Beitrag 5 von 38
BeitragVerfasst am: 13 Jun 2016 23:17    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd,

ich finde, daß dies eine ganz tolle Idee von Dir ist
und bin überzeugt, daß Du damit Deinen Eltern eine riesige Freude bereiten wirst!


Auch die eingebaute "musikalische Überraschung" in Form des "Ganz in Weiß"-Songs,
ist sicherlich eine weitere Freude für Deine Eltern.

Hoffe, daß Du Dein Diorama noch rechtzeitig fertig bekommst, aber so fleißig wie Du werkelst, wirst Du das sicherlich schaffen.




Gruß, Thomas


Es gibt keinen Zustand, den ein Operateur nicht noch verschlechtern könnte!Laughing

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Beitrag 6 von 38
BeitragVerfasst am: 19 Jan 2019 10:16    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

... Nachlese:

Es geht mit der Schule weiter. Im letzten Sommer hat sich die Familie dort wieder getroffen und ich konnte zu meiner Ehrenrettung feststellen, dass das Fenster an der Turmseite, wo die Glockenseile hängen, erst vor ein paar Jahren eingebaut worden ist, man hat also die Struktur verändert und ich lag in dem Punkt richtig, in dem Punkt mit den rückwärtigen Fenstern allerdings falsch Sad

Wie auch immer, als nächstes ist das Schulgebäude dran, für das ich auch noch Verstärker, Spannungsregler und Lautsprecher besorgen muss... Da trage ich mich mit dem Gedanken, die inzwischen weiter entwickelte Modellbau-Haus Variante aus Pappe mit einem Grundgerüst aus Raketenholz zu bauen, damit kriegt man die großen, rechtwinkligen Fenster besser hin. Alternativ käme natürlich auch ein Grundgerüst aus Sperrholz in Betracht, aber Pappe doppelseitig auf Zuckerwattestäbchen liefert im Bereich der Fenster die richtige Wandstärke und (hoffentlich) die richtigen, rechtwinkligen Fensterlaibungen, die ja auch aus Natursteinblöcken und anders gefärbt sein sollen.

Ich werde berichten.

soundtechnisch sollen Kinder das Schlausenbach-Lied singen (das Bächlein), dazu habe ich eine Tonaufnahme vom Familientreffen im letzten Jahr ...




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Beitrag 7 von 38
BeitragVerfasst am: 19 Jan 2019 12:21    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd,

sehr schöne Idee. Werden sich Deine Eltern mit Sicherheit sehr darüber freuen. Es sind die "kleinen Dinge im Leben", die es versüssen. Und solche Umsetzungen belegen es: hier hat sich jemand etwas durch den Kopf gehen lassen, um nicht irgendetwas - entschuldige den Ausdruck - 08154711mässiges zu verschenken, sondern wirklich etwas persönliches, was aus dem Herzen kommt. Sehr, sehr schön Smile

Viele Grüße,
Markus

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Beitrag 8 von 38
BeitragVerfasst am: 12 Feb 2019 21:58    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Markus,
ja, meine Eltern haben sich sehr gefreut, das ist jetzt auch schon 21/2 Jahre her... Zeit für die Erweiterung zum 80sten meiner Mutter...

Hallo zusammen,
das sound-Projekt steht schon seit zwei Wochen oder so. Jetzt geht es an den Bau der Schule. Hier eine erste Stellprobe:



Die Straße ist schon fertig geteert, das Sound-Projekt muss noch eingebaut werden (den Lautsprecher nach hinten an die Außenwand), von der Schule brauche ich noch Informationen, wie sie früher vor diversen Umbauten aussah. Auch wenn die heutigen Sprossenfenster schön aussehen, so gab es sie doch damals nicht. Der Eingang, der heute an der Front rechts mit einem Wetterschutz-Häuschen angebaut wurde, war früher auf der Giebelwand mit einer Treppe auf der rechten Seite, über die man in den Klassenraum im 1. Stock kam. So der Bericht meiner Tante aus Amerika. Aber ob das linke Fenster die Tür war oder es noch eine weitere Wandöffnung gab... Da werde ich wohl noch andere Geschwister meiner Mutter befragen müssen...

Der vermeintliche Schulhof war sicher auch keiner, wenn der Eingang vorne am Giebel zur Straße hin war :-k





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Zuletzt bearbeitet von gaulois am 01 Apr 2019 20:00, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag 9 von 38
BeitragVerfasst am: 31 März 2019 13:57    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

... an der Schule muss es endlich mal weitergehen, denn bald muss sie fertig sein. Also habe ich gestern mal Farbe aufgebracht, Fensterrahmen eingebaut und eine feste Holzunterkonstruktion gesetzt.

Als nächstes müssen die Dachschiefer gesetzt werden. Da habe ich wochenlang dran rum überlegt, wie man die gleichmäßig breit bekommt, aber so, dass sie waagerecht zur Erde verlaufen. Tatsächlich ist - zumindest heute - das Dach aber so eingedeckt, dass man das mit der Zackenschere leicht bewältigen kann Rolling Eyes Da hätte ich schon weiter sein können.

Die Technik muss auch noch eingebaut werden.

Ein paar Bilder vom Bau"fortschritt":



"Innenausbau" - Sprossenfenster gab es damals wohl nicht und auch keine Mittelfenster (vielleicht auch doch, auf einem Bild aus den 50ern oder 60ern sind große Fenster drin mit einem Oberlicht, heute sind es Sprossenfenster.)



In der Sonne kommen viele Details zum Vorschein, nicht alle sind schön:



Das Problem der Fensterlaibungen ist jedenfalls gelöst: mit braunem Filzstift malen, mit weißer Abtönfarbe übermalen, das ergibt einen anderen Farbton (ausgeblichen) und kommt damit dem Vorbild, wie es um 1945 gewesen sein könnte, hoffentlich ziemlich nah...




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Beitrag 10 von 38
BeitragVerfasst am: 31 März 2019 14:53    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd

also einige der Laibungen des Schulgebäude (besonders stirnseitig) schon etwas arg unregelmäßig aus, erinnert mich stark an französische Bauernhäuser mit mehr als 200 Jahren auf dem Buckel.

Vielleich solltest du veruchen die Laibungen etwas nachzuspachteln und die größten Unebenheiten zu beseitigen um ein etwas einheitlichereses Bild zu bekommen

nix für ungut aber die Maurer und Schreiner der damaligen Zeit würden nicht wieder beauftragt werden .... und wech




viele Grüße aus dem Rheinland

Bodo

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Beitrag 11 von 38
BeitragVerfasst am: 31 März 2019 16:32    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Bodo,
das ist das, was ich damit meinte, dass man in der Sonne Dinge sieht ... Nachgearbeitet habe ich, und zwar mit Farbe, denn die komischen Stellen sind durch die vorausgegangenen Spachtelarbeiten entstanden. Die Pappe, die ich da nachgeklebt habe, hätte zwar dieselbe Farbe haben sollen, hatte sie aber nicht...

Jetzt sieht es nach meinem Empfinden besser aus., die Mauer, die das Grundstück nach unten hin zur Kapelle einfriedet ist auch inzwischen verputzt worden:



Hier zeigt sich die Tücke der Verwendung von Pappe (als Mauerkrone), denn die nimmt ja reichlich Wasser auf und dehnt sich etwas, sodass sie sich an den Ecken etwas nach vorne schiebt... Könnte aber beim Original auch durchaus so gewesen sein...




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Beitrag 12 von 38
BeitragVerfasst am: 31 März 2019 17:02    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd

die Fassade sieht soweit man das aus der Entfernung erkennen kann nun deutlich besser aus

eventuell mal eine frontale von der Stirnseite .....




viele Grüße aus dem Rheinland

Bodo

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Beitrag 13 von 38
BeitragVerfasst am: 31 März 2019 19:56    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Bodo,
besser ist sie auf jeden Fall, ob das schon gut genug ist, weiß ich noch nicht. Hier mal ein Bild von der Rückseite, die am Hang so gelegen ist, dass man sie in Natura gar nicht sieht. Daher hat sich die Gemeinde das Streichen der Fensterlaibungen und des Gebäudesockels gespart. Neu sind die gerade angefertigten und angenagelten Dachrinnen:



Und noch mal von der anderen Seite - da habe ich überlegt, ob ich das überhaupt posten soll, wegen der Wellpappe auf dem Dach. Aber bis das getrocknet ist, ist die Sonne ganz weg und da Du ja noch mal die Front sehen wolltest (wenn sie auch hier etwas unscharf ist):



Frontal hab ich nix und jetzt ist das Licht weg...

Da wird noch dran gearbeitet, aber die groben Arbeiten drumherum sind ja auch erforderlich. Auf der Intermodellbau werde ich wohl noch Buschwerk etc. kaufen müssen. Hinter das Gebäude, wo heute ein Anbau steht, in dem in späteren Jahren erst mal die Klos untergebracht waren, kommt ein Faulhaufen hin und ein Plumpsklo als Bretterverschlag. Einen Gemüsegarten gab es nach hinten raus auch, der gehörte allerdings z. T. dem nächsten Nachbarn (Görres), der regelmäßig Terz gemacht hat, wenn der Ball in seinen Garten flog. Leider werde ich das gar nicht mehr darstellen können, dafür ist wohl das Grundstück zu kurz, aber vielleicht fällt mir noch eine Szene ein, die einen daran erinnert, auch ohne den Garten... Ein Junge, der dringend zum Plumpsklo rennt, wäre sicher auch eine glaubhafte Szene und vielleicht einer, der zu spät zum Unterricht eilt (nebenan war ja eine Hochzeit zu sehen)...

Jetzt sind entweder die Dachschiefer dran oder die Konstruktion, die die "Grube" verschließt. Da hatte ich erst an Styrodur oder Styropor gedacht, aber es wird wohl auf Pappe hinauslaufen, allerdings muss dazu noch eine Unterkonstruktion rein, die das so abfängt, dass man den hinteren, flachen Teil mit dem Haus abnehmen kann, denn man muss ja vielleicht mal die Batterie wechseln oder ähnliches...




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BeitragVerfasst am: 31 März 2019 21:44    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

... und ruck-zuck ist die erste Dachhälfte fertig - mal eben so Very Happy





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BeitragVerfasst am: 31 März 2019 22:10    St. Eligius in Schlausenbach am 17.06.1966  Antworten mit Zitat Nach oben

Hallo Gerd

was mir auffällt ist der fehlende Dachstuhl ?

oder kommt das erst später ?




viele Grüße aus dem Rheinland

Bodo

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