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 der gallische "Plan" ohne Plan

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gaulois
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Beitrag 1 von 2651
BeitragVerfasst am: 31 Dez 2008 16:56    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo zusammen,
nachdem ich ja schon an zahlreichen Ecken und Enden Bruchstücke meiner Anlage präsentiert, diskutiert und nach Euren Vorschlägen auch modifiziert habe, versuche ich hier mal eine Zusammenfassung alles bisherigen und den Aufbau eines Systems aller Postings, die mit meiner Anlage zu tun haben.

Die Baugröße ist H0, es stehen 40 qm Raum zur Verfügung. Gefahren wird auf Märklin K-Gleis mit Märklin Systems. Ich habe dazu eine Central Station und über ein Terminal vier angeschlossene Mobile Stations, die jeweils 10 verschiedene Loks gespeichert haben. Derzeit wird versucht, Weichenantriebe einzubauen und digital zu steuern. Außerdem verwende ich weiterentwickelte, selbst gebaute Bremsbausteine vor den Signalen.

technische Details:
- zum Thema 4 Mobile Stations an einer CS
- zur Fahrstraßenschaltung mit der CS und k83 Decodern
- zum Signal-Bremsbaustein
- zu Problemen mit Weichenantrieben und entsprechender Abhilfe
- zur Blinkerschaltung für Bahnübergänge
- zum 10-Kanal Reklamelauflicht


ie zurzeit E-förmige Modul/Segment- Anlage hat bisher einen Nebenbahn-Endbahnhof und einen großen Hauptbahnhof, der in der Mitte steht. Hier darf noch einiges an der Technik, aber auch einiges an der Ausgestaltung gemacht werden. Es gibt ein Postamt, das noch eingerichtet werden muss, es wird ein Rotlichtviertel geben, das erste Haus ist jetzt eingerichtet, aber es fehlt noch die Straße, an der es stehen soll. Später soll noch eine Verladerampe hin und einen Eselsrücken hat der Bahnhof auch.

- zum etwaigen Umbau für ein Faller-Car-System
- zum Eigenbau von langen Bahnsteigen
- zur Gestaltung des Fahrdienstleiter-Stellwerks und den zugehörigen Signalen
- zum Fahrdienstleiter-Stellwerk selbst
- zum Postamt
- zum halbseidenen Bahnhofsviertel
- zum Stellpult-Bau

Es gibt aber auch schon ausgestaltete Bereiche, oder eben Bereiche, in denen gerade eine Ausgestaltung stattfindet. Nachdem ich einen Haufen Fertigprodukte bzw. Bausätze gekauft habe, habe ich aber festgestellt, dass selbst ich mehr selbst gestalten und im Eigenbau realisieren kann, als ich dachte.

Zurzeit arbeite im am Nordhang, zu dem es wegen verschiedener Fragestellungen und Ideen auch schon diverse Postings gab:

- zur Steigung in Schattenbahnhöfen
- und verrückten Tunnel-Brücken-Kombinationen
- zum Eigenbau einer Arkadenmauer mit Styrodur o. ä.
- zum Eigenbau einer Bogenbrücke aus gleichem Material
- zum Weinberg
- zum Baum-Einbau

Dann möchte ich ein Modul bauen, das nur 30cm tief ist mit einem zusätzlichen 30 cm breiten Brett davor, damit ich leichter an das dahinter liegenden Fenster kommen kann. Vorgenommen habe ich mir da einen Fluss mit Sandstrand und einer Klappbrücke. Der Strand soll dann natürlich mit Badenden bevölkert werden. Ggf. kommt dann noch eine innerdeutsche Grenze dazu, das weiß ich aber noch nicht. Da ich 1990 an der innerdeutschen Grenze bei der Luftwaffe "Wache geschoben" habe, wäre das eigentlich noch ein interessantes Motiv, einen entsprechenden Bereich zum Durchlass von Zügen zu bauen.

- zum Brückenmodul

Später soll mal ein BW dazu kommen mit zwei Lokschuppen, von denen einer der Ottbergen von Kibri ist, der andere ist von Vollmer. Da habe ich noch das Problem mit der 30 oder 15 Grad Einteilung der Fleischmann Drehscheibe und den 30 Grad Lokschuppen, die mir in 15 Grad lieber wären...

- zum Lokschuppen Ottbergen
- zur Standort-Frage

Jetzt ist die ganze Darstellung natürlich nicht so schön chronologisch, wie etwa bei Josef, aber ich hoffe, jetzt kann man (und vor allem auch ich selbst) die einzelnen Teile leicht wiederfinden und sich zum jeweiligen Thema weiter austauschen, ohne dass es so chaotisch wird, wie meine Bauweise (mal hier mal da). Die Maschinenbezogenen Threads habe ich mal weggelassen, die haben ja nicht direkt mit der Anlage zu tun.

Wenn ich noch was übersehen habe, liefere ich natürlich auch noch nach. Und wenn ein neues Thema hinzukommt, werde ich das hier auch verankern, sodass der Überblick erhalten bleibt.




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Beitrag 2 von 2651
BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 12:00    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

ier kommt dann als erstes die Fortsetzung aus diesem thread. Bekanntlich baue ich ja zurzeit den ersten kleinen aus einer Serie von Weinbergen, die an meinem Nordhang zu stehen kommen.

Auf den Berg kommt an einen Weg auch ein kleines Weingut. Ich habe dazu den Landgasthof Krone von Piko ausgewählt, der mit einem zusätzlichen Felsenkeller versehen werden soll. Dazu könnte evtl. eines der Felsenkeller Motive von Modellbau Luft in Frage kommen, ich versuche es aber erst mal selbst, denn die Dinger sind immerhin 4 cm hoch und meine Styrodurplatten nur 3 cm, ich müsste also, um den Hang zu nutzen tiefer ausschachten, als ich eigentlich möchte.

zum Bild vom Bauplatz

Als erstes wird das Haus positioniert. Fast wie beim echten Bau kommen in die vier Ecken Hölzer zum positionieren, aber nicht - wie beim richtigen Bau da hin, bis wo der Bagger den Keller ausschachten soll, sondern in die Innenecken des Hauses, damit des nicht mehr verrutschen und beim Transport nicht runterfallen kann. Evtl kann man diese Zahnstocker auch noch als Auflage für den Fußboden des 1. OG verwenden, aber ich glaube, dazu nehme ich doch Zwischenwände.

zum Bild vom Rohbau

Nick hat mich mit seinen Gebäuden angesteckt und ich werde versuchen, eine entsprechende Inneneinrichtung zu bauen, insbesondere für die Schankstube. Im 1. OG wären dann die Zimmer des Pensionsbetriebes. Festgeklebt wird das Gebäude nicht, denn ggf. muss man ja von Zeit zu Zeit an die Technik heran... Was mir übrigens nicht gefallen hat, waren die weißen Fenster. Wo gibt es schon eine Schankstube mit weißen Fensternrahmen? Also habe ich diese mit Abtönfarbe braun gefärbt. Dabei muss man dünn streichen, damit die feine Struktur der Streben nicht überpinselt wird.

zum Bild vom Haus mit Dach

Damit auch im Dachgeschoss unter den Dachgauben Licht hin kommt, habe ich 3mm Löcher für Dioden hineingebohrt, Eine Inneneinrichtung im Dach wird es nicht geben, dazu sind die Fenster zu klein und man sieht nichts. Das Dach wird noch patiniert, bevor die Dachgauben rauf kommen. Vielleicht nehme ich für die Beleuchtung den Baustein von Tams für das belebte Haus, vielleicht aber auch ein extrem verlangsamtes 10-Kanal Lauflicht, das muss ich aber erst noch entwickeln.

zum Bild vom Fundament (Keller) des Hauses
zum Bild vom Haus auf dem Fundament - im Dachgeschoss hängen schon die Gardinen

Die geschlossenen Türen gefallen mir nicht, zumindest die vordere Tür sollte für ein Landgasthaus, das noch Zimmer frei hat und auf dessen Terrasse bedient wird, offen sein. Also habe ich diese mal mit dem Cuttermesser vorsichtig geöffnet. Sofort fällt auf, dass die eigentliche Tür ohne Oberlicht nur knapp 2cm hoch ist, also nicht mal 1,80 m beim Vorbild. So etwas gab es zwar sicherlich auch, aber dafür ist mir der Bau eigentlich zu neu und zu akkurat, vor allem aber die Deckenhöhen sprechen gegen eine so geringe Türhöhe. Bei meinen Eltern waren die Türen früher ca. 2,20 m hoch + Oberlicht. Also muss das Haus auf einen Sockel, damit noch Platz für eine Tür-Verlängerung ist... 3mm Zuckerwattestäbchen sind das geeignete Mittel, um hier Abhilfe zu schaffen. Außerdem muss ja noch eine kleine Trittstufe hin, früher hat man ja nicht barrierefrei gebaut und gegen Regenwasser etc. war ja oft der Türtritt etwas höher als das umgebende Terrain. Der Sockel, der dann auch die Oberkante des Kellers darstellt, gibt außerdem Raum, um auf die Terrasse eine entsprechende Steinschicht aufzubringen, die ebenfalls die Kellerdecken-Oberkante markiert (siehe Fotos oben). Der Eingangsbereich entspricht nicht der normalen Sockelhöhe, weil da - gedacht - innen noch eine weitere Stufe in die übrigen Bereiche ist. Der Eingangsflur liegt also vermeintlich etwas niedriger als die restlichen Fußböden.

zum Bild vom Parkplatz und angedachten Felsenkellerzugang

Über den Zugang vom Felsenkeller (das ist da, wo die Zahnstocher liegen) kommt eine Weinterrasse, auf der sich hoffentlich demnächst auch Gäste einfinden werden. Diese wird durch Schiefersteinmauern und einen Holzrahmen für Weinranken begrenzt und optisch aufgewertet, die Streichhölzer dafür habe ich schon hier liegen.

Der Parkplatz für das Gasthaus ist eine Terrassenstufe tiefer, da, wo es auch in den Felsenkeller gehen wird. Der Schnitt ins Gelände ist jedenfalls schon mal gemacht: zum Bild mit dem Keller

Und auch schnell farblich grundiert: zum Bild mit dem Keller in Farbe
Der aktuelle Stand ist dann so: zum Bild mit der Übersicht und zum Bild mit der Längsansicht. Jetzt warte ich auf den Schiefer, damit ich die Gestaltung des Berges vornehmen kann. In der Zwischenzeit werde ich noch weitere Weinstöcke drehen, begrünen und einsetzen.

Da es zurzeit immer wieder vorkommt, dass die Bilder von fortunecity nicht richtig eingebunden werden, habe ich nur die URLs angegeben. Wenn diese angeklickt werden, bitte ein mal aktualisieren, dann werden ide Bilder angezeigt.




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Beitrag 3 von 2651
BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 18:01    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd,
keine so schlechte Idee Deine vielen Bauberichte in einem Faden zusammenzufassen. Dann hat man direkt eine Übersicht aller Deiner Bauprojekte.

Was das aktuelle Bauprojekt angeht, so denke ich das der Piko Gasthof eine gute Wahl war und das sich in diesem Gebäude recht gut eine Inneneinrichtung einbauen ließe. Wichtig wäre nur zu wissen aus welcher Entfernung man in das Haus schauen kann. Dementspechend sollte dann die Detailierung ausfallen. Ich würde wenn möglich dem Gebäude noch einen ordentlichen Anstrich verpassen, denn so wie es jetzt ausschaut sieht es irgendwie zu hell aus.

PS. die Idee mit dem Felsenkeller find ich schon ganz witzig, mir kam aber beim betrachten der Bilder eine völlig andere Idee...

Wie wäre es mit einem Luftschutzbunker unter dem Weinberg ? Wink Der Eingang wäre ja schon da...




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Beitrag 4 von 2651
BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 18:42    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Nick,
tja, mit dem Bemalen ist das so eine Sache. Ich habe das hellgelb gestrichene Haus ganz dezent gealtert mit schmutziger anthrazit-Lasur. Mehr wollte ich eigentlich nicht machen, weil es ja schon ein gastlicher Ort sein soll, die Gäste sollen ja nicht schon von der Fassade abgeschreckt werden... Think

Luftschutzbunker ist auch keine schlechte Idee, aber bei einem freistehenden Haus, wo weit und breit nix anderes ist, da kann ja kaum jemand von außerhalb Schutz suchen. Vielleicht an anderer Stelle: Ich habe ja noch ein Dorf, das auch am Hang liegt (10 cm Höhenunterschied auf 60 cm Modul) und das noch gestaltet werden muss. Vielleicht wäre das eher was für da?

Zur Frage der Detaillierung: Der Gasthof kommt, genau wie das Postamt, an dem noch gearbeitet werden muss und das Bahnhofsmilieu-Haus relativ nah an den Anlagenrand. Wobei bei 60 cm Modulbreite ohnehin fast nichts wirklich weit weg kommt von der Vorderkante. Der Gasthof ist ca. 20 cm von der Anlagenkante weg, also in höchstem Maße zu detaillieren, wobei ich allerdings so schnell Deinen Standard nicht werde erreichen können, aber ich arbeite dran...




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Beitrag 5 von 2651
BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 19:04    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd,
die Präsentation deines Bauberichtes gefällt mir sehr gut.
Die Aufgliederung in die einzelnen Bauprojekten mit den Verknüpfungen ist dir gut gelungen Weissbier und lässt sich auch gut lesen.

Auf deine Inneneinrichtung in deinem Weingut bin ich sehr gespannt. Bei der Beleuchtung würde ich den Tams Bausatz "das belebte Haus" verwenden.




Grüße im Maßstab 1:87 aus Hessen

Stefan

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Beitrag 6 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 0:00    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

ber Luftschutzbunker innerorts geht ja einfach: Weißer Pfeil auf einen Kellereingang - den evtl verwittert paßt doch zu den 50ern..?

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Beitrag 7 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 1:51    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

ee, wenn schon ,dann sollte man den Bunker selbst auch sehen können...

hab noch mal Weinstöcke gepflanzt. Der untere bzw. vordere Bereich ist jetzt komplett, es fehlt jetzt nur der hintere Bereich oberhalb des Hauses. Wenn ich richtig gezählt habe, habe ich jetzt 612 Weinstöcke auf dem kleinen Stück, wobei die neueren wirklich besser aussehen, als die ersten 399, die ich gemacht habe. Ob ich da noch mal nachbessern muss!? Think mal sehen...

hier jedenfalls noch zwei Fotos davon:






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Beitrag 8 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 9:48    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd,
von hier sehen die Weinstöcke gut aus.

Frage: Aus welchem Material sind diese?




Grüße im Maßstab 1:87 aus Hessen

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Beitrag 9 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 11:37    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd
Die Weinstöcke sehen klasse aus, aber ich finde das du zu nah am Weingut nicht so viele pflanzen solltest. Erstens haben die Winzereien in den meisten Fällen einen Hof mit Nebengebäuten und der Boden ist auch nicht sehr Nährstoffreich. dann müssen ja auch noch die Arbeitsgeräte ihren Platz haben.
Das ist nur so meine Meinung, da ich aber nur die Weinberge vom Elbtal und die von Baden-Würth.bg kenne kann ich über andere Gegenden nichts sagen.




es grüßt Jörg

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Beitrag 10 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 13:00    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Jörg,
Du hast völlig Recht, aber dieser Winzer hat Pech gehabt, oder Glück, je nach dem, wie man das sieht:

Der Berg, auf dem sein Haus steht, hat eine etwas flachere Stelle da gehabt, wo das Gebäude steht und gleich daneben wieder einen rund 3 m hohen Hang. Das hat dem Winzer bzw. seinem Urgroßvater ermöglicht, den Weinkeller aus dem Fels herauszubrechen und die Steine zum Bauen des Hauses zu verwenden. als Zugang zum Keller dient de Einschnitt in den noch vorhandenen Hang.

Oberhalb, da wo der Baum steht, hat er eine Art kleine Garage gebaut, wahrscheinlich ist das aber auch nur ein Geräteschuppen, denn mehr als ein Handwagen oder eine Isetta passt da kaum rein. Das ist für die Geräte, die an den Weinstöcken selbst benötigt werden, also Scheren, Seile/Drähte, Pfähle, Gerät zum Setzen der Pfähle, Kiepen etc.

Unterhalb, wo der Ausgang vom Keller ist, ist ja auch noch eine gerade Freifläche. Da könnten außer ein paar Autos (aber wirklich nur 2 oder 3) noch weitere Nebengebäude hin, wo die Kelter, die leeren Fässer, die Abfüllstube etc. drin Platz finden. In dem Felsenkeller unter dem Hauptgebäude und der noch zu bauenden Weinterrasse sind dann nur noch die vollen Fässer gelagert.

Also, da kommt noch was, aber ich muss die Gebäude auch erst haben bzw. aufbauen.

Ob ich direkt oberhalb vom Haupthaus den Wein bis an das Gebäude heran ziehe, weiß ich auch noch nicht, ich hatte da die Pfähle relativ früh gesetzt, um mal zu sehen was denn so maximal geht. Vielleicht kann ich da auch noch eine Batterie kleinerer Schuppen hinsetzen oder einen kleinen Kundenparkplatz (damit die "müden Wanderer", die mit dem Auto anreisen, die 20 m von dem unteren Platz nicht laufen müssen) Das weiß ich aber noch nicht mit Bestimmtheit. Deshalb (und natürlich weil sie noch gedrillt werden müssen) stehen da auch noch keine Weinstöcke.

Hallo Stefan,
Als Limburger müsstest Du doch auch was zum Thema Wein sagen können, die nächsten Weinstöcke sind von Euch doch gar nicht so weit weg, oder habe ich das jetzt falsch in Erinnerung?

zum Material: 0,5mm Eisendraht zu je 3 oder 4 verdrillt in braune Abtönfarbe getaucht, mit Vogelsand bestreut, in verdünnten Weißleim getaucht und mit Noch "Almwiese" und dann "Feldrain" bestreut. Nicht so filigran wie die Weinstöcke von Busch, aber auch nicht so teuer, vor allem bei der Masse macht sich das bemerkbar. Von Busch kosten 20 Weinstöcke rund 10 Euro. Angeblich kann man damit 5 Reihen a 8 cm Länge bauen.

Ich kriege auf 8 cm in dem filigraner gestalteten unteren teil 8 (nicht 4) Weinstöcke und denke, dass ich mit rund 700 - 800 Weinstöcken für das kleine Areal auskomme. Bei 800 Weinstöcken a 50 ct wären das 400 Euro, wenn die Busch- Weinstöcke wirklich ergiebiger sind als meine (also mehr Fläche bewachsen), dann wären es immer noch 200 Euro. Mein Problem ist, dass es nicht bei dem unteren Weinberg bleiben wird. Die Bausätze von Busch sind daher eher was für kleine Ecken, die zu bepflanzen sind, aber nicht für ein größeres Anbaugebiet.

65 m Draht reichen für 650 Weinstöcke. Der Draht kostet unter 3 Euro. Dann kommt noch der Vogelsand hinzu (für die Menge reden wir hier über 2-3 ct insgesamt, Leim (weitere 5 ct) und schließlich das Streumaterial, von dem ich viel zu viel gekauft habe. Ich habe erst zwei Beutel (wegen der zwei Farbgebungen) geöffnet und davon sind noch rund 80% vorhanden. Ein Beutel Streumaterial von Noch kostet auch unter 3 Euro. Ich komme für meinen kleinen Weinberg also auf rund 5 Euro + die unendlichen Stunden zur Fertigstellung, die bei den Bausätzen aber auch anfallen.

Bei Durchsicht des Streumaterials bei meinem Händler habe ich über das gefärbte Sägemehl zunächst auch die Nase gerümpft, dann aber festgestellt, dass es von allen Materialien, die er da hatte, noch die meiste Ähnlichkeit mit Blättern hatte. Irgendwann sollten auch wieder Blätter-Imitate von Busch reinkommen, aber so lange wollte ich jetzt auch nicht mehr warten, irgendwann muss man ja mal anfangen zu bauen.

Die Pfähle sind in der Länge halbierte Zahnstocher mit ca. 2mm Durchmesser. Diese habe ich in verdünnte Abtönfarbe (braun) eingelegt, damit sie etwas dunkler werden.

Der Untergrund ist geschichtetes, geschnittenes und geschliffenes Styrodur, das ich mit Abtönfarbe erst mal auf eine augenfreundliche Farbe gebracht habe, da muss aber noch Schiefer aufgebracht werden.




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Beitrag 11 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 18:44    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd,
das mit den Weinstöcken stimmt.
Es gibt an der Lahn einige Winzer ca. 30km von mir entfernt. Leider ist das Anbaugebiet so klein, dass dieser Wein unter Rheinwein verkauft wird.
Trotz allem gibt es aber Limburger Sekt.

Die Idee mit den Rebstöcken aus Draht, Sand und Sägemehl finde ich eine super Alternative zu den Bausätzen.
Auf den Bildern ist wirklich kein unterschied sichtbar. Und das mit der Zeit, na ja dafür ist es ja ein Hobby.
Als Schiefer würde ich echten Naturschiefer vom Dachdecker verwenden.
Wenn dieser Zerkleinert ist, sieht das bestimmt gut aus.

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Beitrag 12 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 19:40    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

a, so ähnlich habe ich das auch vor, nur ohne Dachdecker. Die haben meist den schwarzen Schiefer. Ich möchte aber roten Schiefer verwenden, den gibt es im Heimatort meiner Mutter am Schwarzen Mann in der Eifel. Kostet nix, nu die Fahrt da hin... Der Schiefer muss dann noch durch die Kaffeemühle zum zerkleinern... Aber beim letzten Besuch dort war gerade der Schnee geschmolzen und es war so nass und dreckig, dass man nix mitnehmen konnte... Aber das hat ja noch Zeit...




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Beitrag 13 von 2651
BeitragVerfasst am: 03 Jan 2009 19:49    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

nd schwarzen Schiefer könntest Du von hier haben; den gibt es hier überall am Wegesrand ...




Gruß Ingo
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Beitrag 14 von 2651
BeitragVerfasst am: 04 Jan 2009 15:31    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo zusammen,
die ersten 399 Weinstöcke, die ich gesetzt hatte, haben mir immer noch nicht gefallen, also habe ich letzte Nacht angefangen, die Reihen dort neu zu setzen bzw. weitere Weinstöcke dazwischen zu setzen. Die Reihen werden von der Seite als solche nämlich nur wahrgenommen, wenn sie dicht genug sind.
Da ich nicht genug Bäume auf Vorrat hatte, musste ich welche aus dem Weinberg herausnehmen. Da ist jetzt ein Kahlschlag, der wieder aufgeforstet werden muss...





die ganze Bilderserie zum Weinberg gibt es hier: http://gaulois.fortunecity.com/MobaWeinberge.html




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Beitrag 15 von 2651
BeitragVerfasst am: 04 Jan 2009 17:50    der gallische "Plan" ohne Plan  Antworten mit Zitat Nach oben

allo Gerd,
habe mir eben mal alle deine Bilder vom Weinberg angesehen, und ich bin total begeistert.
Da ich in Hamburg bei einem neuen Moba Projekt mitmische siehe www.anno1929.de und dort auch sehr viele Weinstöcke benötigt werden ist deine Arbeit für uns sehr hilfreich.




Gruss Uwe

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